10 Tipps für Ihren Hauskauf

10 Tipps für Ihren Hauskauf

So bereiten Sie sich auf den Kauf einer Immobilie vor

Ob Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus: Den Kauf einer Immobilie sollten Sie sorgfältig planen. Bevor Sie Ihren Wunsch nach einem Eigenheim verwirklichen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Unsere Tipps für den Hauskauf helfen Ihnen dabei, Ihre Traumimmobilie zu finden.

Tipps für Ihren Hauskauf

  • Erstellen Sie eine Checkliste mit Kriterien und Wünschen, die Ihnen bei der Immobiliensuche helfen. Nehmen Sie zur Hausbesichtigung etwas zum Schreiben mit, um Mängel und Auffälligkeiten zu notieren.
  • Fordern Sie vor der Besichtigung das Exposé und die Grundrisse des Hauses an.
  • Klären Sie grundsätzliche Fragen im Vorfeld: Bausubstanz, Baujahr, energetischer Zustand des Hauses und Grund für den Verkauf.
  • Vereinbaren Sie den Termin für die Hausbesichtigung so, dass er an einem Werktag bei Tageslicht stattfindet. Damit können Sie die Lichtverhältnisse im Haus und die Geräuschkulisse der Umgebung prüfen. Machen Sie sich dabei keinen Zeitdruck. Bei Bedarf vereinbaren Sie einen zweiten Besichtigungstermin.
  • Schauen Sie sich die einzelnen Räume an und prüfen Sie, ob Größe, Helligkeit und Nutzbarkeit mit Ihren Anforderungen übereinstimmen.
  • Überprüfen Sie den Zustand der Ausstattung: Abgenutzte Bodenbeläge und Badezimmer sowie eine geringe Anzahl von Steckdosen oder Lichtschaltern verursachen Kosten.
  • Informieren Sie sich, ob Sie Sanierungsmaßnahmen bei einem Neukauf durchführen müssen.
  • Holen Sie den Rat eines Fachmanns oder unabhängigen Sachverständigen ein.
  • Informieren Sie sich über die Immobilie beim Bauamt.
  • Lernen Sie die Nachbarn und die Umgebung kennen.

     

Überblick verschaffen: Welche Aspekte sind wichtig?

Immobilien gelten als wertbeständig. Für viele stellt das Eigenheim deshalb eine ideale Form der Altersvorsorge dar. Vor dem Immobilienkauf gibt es aber einige Details zu beachten und zu bewerten – zum Beispiel den energetischen Zustand des Hauses, die Bauqualität oder die Grundstücksrechte. Ebenso sind etwaige Nebenkosten beim Hauskauf zu berücksichtigen, die bis zu 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen können. Zu den Kaufnebenkosten zählen zum Beispiel Gebühren für einen Makler, Notarkosten oder die Grunderwerbsteuer. Auch der Eintrag ins Grundbuch ist mit Kosten verbunden. Verschaffen Sie sich deshalb einen Überblick über die entscheidenden Faktoren und holen Sie den Rat eines Gutachters ein. Da sich viele Aspekte auf die Höhe der Finanzierung Ihres Hauses auswirken, ist eine realistische Kalkulation des Budgets wichtig. Zudem sollten Sie Rücklagen für unerwartete Ausgaben einplanen.

Vor der Hausbesichtigung Informationen sammeln

Fordern Sie vor der Besichtigung der Immobilie das Exposé an. Sammeln Sie möglichst viele Daten und Informationen über das Grundstück, die Umgebung und das Haus. Fragen Sie nach Baujahr, Größe, Ausstattung und Zustand der Immobilie. Bei Gemeinschaftseigentum – zum Beispiel bei einem Reihenhaus oder einer Eigentumswohnung – können Sie die Gemeinschaftsordnung oder Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen einsehen. Der Grund für den Verkauf kann ebenfalls hilfreich für Ihre Entscheidung sein. Der Aufwand lohnt sich: Denn je mehr Informationen Sie vor der Besichtigung über Ihr Traumhaus haben, desto besser können Sie bei der Besichtigung Ihre Checkliste abarbeiten, Eindrücke sammeln und Fragen stellen.

Besichtigung: Rundumcheck im und am Haus

Bei der ersten Hausbesichtigung sollten Sie den Zustand der Fenster, Rollläden, Abdichtungen und der Heizung überprüfen. Erkundigen Sie sich, ob für die Heizungsanlage eine Nachrüstpflicht entsprechend der Energiesparverordnung (EnEV) besteht. Immobilieneigentümer müssen Ihnen bei der Besichtigung einen Energieausweis vorzeigen. In welchem Zustand sind die Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich? Machen Sie auch eine Bestandsaufnahme von Keller und Dachboden. Achten Sie bei der Besichtigung der Immobilie ebenso auf Risse und Verfärbungen in den Wänden. Diese deuten oft auf bauliche Fehler hin, die teure Reparaturen mit sich bringen können.

Tipp: Erkunden Sie das Wohnviertel und die Umgebung. So können Sie Ihre zukünftigen Nachbarn kennenlernen. Achten Sie auch darauf, wie weit die Immobilie von Ihrem Arbeitsplatz sowie von Schulen oder Kindergärten entfernt ist. Ebenso können die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel oder Einkaufsmöglichkeiten Kriterien für einen Immobilienerwerb sein.

Holen Sie den Rat eines Sachverständigen ein

Die Kaufentscheidung wird Ihnen leichter fallen, wenn Sie den Rat eines Fachmanns oder Sachverständigen einholen. So lassen sich Fehler erkennen, die ein Laie vor dem Hauskauf leicht übersieht, aus denen sich jedoch teure Schäden entwickeln können. Zudem kann ein Fachmann Ihnen notwendige und sinnvolle Maßnahmen zur Sanierung beziehungsweise Modernisierung empfehlen und die damit verbundenen Kosten abschätzen.

Preisverhandlung und Kaufvertrag

Sie haben Ihr Traumhaus gefunden? Dann können Sie mit dem Verkäufer den Kaufpreis verhandeln, da dieser häufig einen gewissen Verhandlungsspielraum hat. Wie hoch ein eventueller Preisnachlass ist, hängt unter anderem vom Wert und Alter der Immobilie, der Lage sowie der Nachfrage durch Kaufinteressen ab. Wenn Sie sich auf einen Preis geeinigt haben, setzt ein Notar den Kaufvertrag auf. In diesem stehen unter anderem die Namen des Verkäufers und Käufers, der Kaufpreis sowie individuelle Vereinbarungen. Um sicherzustellen, dass die Vertragsbedingungen Ihren Vorstellungen entsprechen, können Sie diese von einem Fachanwalt prüfen lassen. Nach dem Notartermin erfolgt die Umschreibung des Hauses beim Grundbuchamt. Durch den Grundbucheintrag ist der Käufer neuer Hausbesitzer.

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